"Vergessen. Verwaltet. Verstorben. - 112" 

 

„Andrea Stehle schreibt dort, wo es weh tut: in den Grauzonen zwischen Pflicht und Menschlichkeit, zwischen Helfen und Überleben. Ihre Geschichten handeln von Respekt – vor denen, die für andere da sind, oft still, oft überlastet, und meist ohne Raum, über das eigene Ringen zu sprechen. Und sie handeln von Menschen, die aus dem Blick geraten: alt, krank, pflegebedürftig, weggeschoben in Systeme, die kaum noch tragen. Andrea Stehle macht Perspektiven sichtbar, denkt sich in Rollen hinein und fragt: Was passiert, wenn Fürsorge zur Verwaltung wird – und was sagt das über uns als Gesellschaft?“

 

In der Isolation eines hundert Jahre alten Pflegeheims, tief in der ländlichen Provinz, beginnt zur nachtschlafenden Zeit ein Kampf um ein Leben. Doch während die Rettungskette anläuft, offenbaren sich Risse, die tief unter der Oberfläche verlaufen. Dieser Thriller führt dorthin, wo das Licht der Öffentlichkeit niemals hinkommt: in die Grauzone zwischen Paragrafen, Protokollen und menschlichem Versagen.

Eine Stimme für die Sprachlosen

Hinter den Mauern des Heims regiert nicht nur der Zahn der Zeit, sondern auch die Einsamkeit. Ich beleuchte in dieser Geschichte das stille Leid jener Bewohner, die in einem überforderten System keine Lobby haben. Sie sind die Leidtragenden einer Rettungsstruktur, die oft nur noch auf dem Papier existiert, während ihre persönlichen Schicksale hinter Dokumentationslücken verschwinden.

Gnadenlose Realität im Gewand der Fiktion

Basierend auf fundierten Recherchen seziert dieser Roman die Fehler im Einsatzablauf, die durch Schweigepflicht und starre Strukturen geschützt werden. Alles, was den Fokus auf die nackte Mechanik des Versagens stören könnte, bleibt außen vor. Es gibt keine Ablenkung durch Angehörige oder Nachfragen – nur die sterile, fehlerbehaftete Realität einer Reanimation, die zur Illusion wird.

 

Ein  Gesellschaftsthriller über die Grenzen der Hilfe und das ignorierte Schicksal derer, für die das System eigentlich da sein sollte.




 

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Als Schriftstellerin beschäftigt mich oft, wie wir im Alltag Dinge ignorieren, die unbequem sind oder uns herausfordern. Ich schreibe über die Schattenseiten unserer Gesellschaft, über Systeme, die versagen, und über die Themen, die wir lieber nicht anpacken würden. Intensiv recherchiere ich, auch wenn ich in diesen Bereichen weder Ahnung noch Erfahrung habe. Es ist ein riskantes Unterfangen, doch ich glaube, dass es notwendig ist, das Licht auf diese Aspekte zu werfen.
 

Gleichzeitig bringe ich mein Wissen und meine Erfahrungen in Bereichen ein, in denen ich mich sicher fühle. Diese Kombination aus Unkenntnis und Expertise ermöglicht es mir, verschiedene Perspektiven zu verbinden, um ein umfassenderes Bild zu schaffen. Durch meine Recherchen versuche ich, der Komplexität der Themen gerecht zu werden. So wird der Leser nicht nur mit unangenehmen Wahrheiten konfrontiert, sondern auch mit einem tiefen Verständnis für die Systeme, die unseren Alltag prägen.
 

Die Bergquell Tetralogie

Teil 1

 

Teil 2 in Bearbeitung

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Ich schreibe über das, womit man sich nicht gerne auseinandersetzt. Aber wegschauen war noch nie eine Lösung. 

Viele Thriller sind Fiktion. Meine wurzeln in der Wirklichkeit.
Ich verknüpfe Themen, die leider als „unsexy“ gelten – Pflege, Wasser, Tod, Ehrenamt, Einsamkeit, Verantwortung – und beleuchte diese ambivalent.
Ich glaube, man lernt besser, wenn man mitfühlt: durch Leid, durch Hilflosigkeit – aber auch durch Momente von Humor und Menschlichkeit, die zeigen, dass wir selbst in dunklen Systemen nicht aufhören, menschlich zu sein.

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