Über die Autorin

Manchmal sind es die Geschichten, über die man nicht sprechen darf, diejenigen, die am dringendsten erzählt werden müssen.

„Vierzehn Jahre lang war ich als aktive Einsatzkraft in einer freiwilligen Kleinstadtfeuerwehr tätig. Ich kenne das Adrenalin und die nächtliche Einsätze – aber ich kenne auch  Risse im System. In meinem Thriller verarbeite ich keine realen Einsätze, sondern werfe ein Licht auf die strukturellen Lücken, die ich über ein Jahrzehnt lang beobachten konnte. Da reale Vorfälle hinter Schweigepflicht und Datenschutz verborgen bleiben, nutze ich die Freiheit der Fiktion, um auf vermeidbare Fehler aufmerksam zu machen, die eigentlich im Verborgenen bleiben.

Aber auch das Verständnis für das Ehrenamt ist mir wichtig. Was passiert während den Einsätzen? Was müssen ehrenamtliche Feuerwehrleute können?" Ein Feuer brennt für eine Berufsfeuerwehr genauso wie für eine Ortsfeuerwehr. Doch wer hat mehr Routine?"

Obwohl ich selbst in einer technisch gut ausgestatteten Wehr gedient habe, habe ich mich bewusst entschieden, über Ortsfeuerwehren zu schreiben. Sie sind das Rückgrat unseres Rettungswesens, kämpfen aber oft mit längeren Anfahrtswegen und knappen Ressourcen.  

In meinem Buch wird die  Ortsfeuerwehr von Niederbrückingen zum Brennglas: Hier zeigt sich ungeschönt, was passieren kann, wenn ein fragiles System auf die Realität eines jahrhundertalten Pflegeheims trifft.

Fiktion, die auf verschwiegenen Wahrheiten basiert.  Mein Insiderwissen aus über einem Jahrzehnt Praxiserfahrung bildet das Fundament dieser Geschichte. Gestützt auf gesammelte Informationen aus den Social-Media-Auftritten von Pflegepersonal, tiefe Einblicke in das Bestattungswesen und akribische Recherchen sind Fakten zutage getreten, die mich selbst beim Schreiben fassungslos gemacht haben. Mehr als einmal musste ich schockiert innehalten – die Wahrheiten hinter den Kulissen gehen unter die Haut.

Eine Stimme für die Sprachlosen Mir geht es nicht um eine Abrechnung mit dem Rettungswesen, sondern um den Moment, in dem die Maske der Perfektion fällt. Ich möchte denjenigen ein Gesicht geben, die im Einsatzgeschehen oft nur eine Nummer sind – und den Heimbewohnern eine Stimme verleihen, deren Einsamkeit und Leid in der Hektik des Protokolls untergehen.

Ich schreibe über das, was nach dem Einsatzbericht übrig bleibt: die nackte Wahrheit, die Stille und die Schicksale dazwischen.

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