Enttabuisiert: Unangenehme Themen beleuchten!
Andrea Stehle schreibt über Ambivalenz, Verantwortung und den Respekt vor Menschen, die mit dem Herzen für andere arbeiten – ehrenamtlich oder professionell. Ihre Texte richten den Blick auf jene, die oft im Abseits stehen: Helfende, die kaum Raum haben, über Belastungen und Herausforderungen zu sprechen, und Menschen, für die sich scheinbar niemand mehr interessiert. Im Mittelpunkt stehen alte, kranke und pflegebedürftige Menschen, die in Heimen nicht so behandelt werden können, wie es die examinierten Pflegekräfte gelernt haben. – und die Frage, wie sie denken und fühlen. Andrea Stehle versucht, sich in diese Rollen hineinzuversetzen, um Entscheidungen und Abläufe transparent zu machen. Dabei stellt sie eine unbequeme Kernfrage: Wie gehen wir als nachwachsende Generation mit einem Pflegesystem um, das sich im freien Fall befindet?

